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Geheimdienst entlässt terrorverdächtige Agenten-Lehrlinge

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Geheimdienst entlässt terrorverdächtige Agenten-Lehrlinge

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Der britische Inlandsgeheimdienst MI 5 hat sechs muslimische Agenten in Ausbildung wegen Terrorverdachts entlassen. Dies meldet die Zeitung “Daily Telegraph” unter Berufung auf den konservativen Politiker Patrick Mercer, den Vorsitzenden des zuständigen Parlamentsausschusses. Die britischen Geheimdienste hatten nach den Terroranschlägen in London vor vier Jahren versucht, Agenten mit muslimischem Hintergrund zu rekrutieren. Mercer verlangt nun eine Untersuchung, um zu klären, ob weitere Sympathisanten des Terrors in die Geheimdienste gelangt seien.

Zwei der Entlassenen sollen früher in pakistanischen Trainingslagern gewesen sein, die mit dem Terrornetzwerk El Kaida in Verbindung gebracht werden. Sie hätten bereits mehrere Wochen bei MI 5 verbracht, erklärte Mercer; die übrigen vier hätten ihre Ausbildung demnächst beginnen sollen, doch seien sie nicht imstande gewesen, große Lücken im Lebenslauf zu erklären. Das Innenministerium wollte sich zu dem Bericht zunächst nicht äußern.