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Großfahndung in Spanien

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Großfahndung in Spanien

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Mit einer beispiellosen Großfahndung sucht die spanische Polizei weiter nach den Attentätern von Burgos und Mallorca. Ein weißer Lieferwagen galt als heiße Spur. Der Wagen stand am Mittwoch vor der Polizeikaserne in Burgos, bevor dort die Bombe explodierte und 60 Menschen verletzte. Die baskische Sparatistenorganisation ETA soll den Anschlag ausgeführt haben, hat sich dazu aber bisher nicht bekannt.

Auf Mallorca sind nach dem Anschlag 1.600 Beamte bei der größten Fahndungsaktion in der Geschichte der Insel im Einsatz. Flughafen, Häfen, Bahnhöfe und Hotels werden streng überwacht. Niemand kann ohne Kontrolle die Ferieninsel verlassen oder anreisen.

Die ETA soll für den Tod der zwei Polizisten verantwortlich sein, die bei dem Bombenanschlag am Donnerstag ums Leben kamen. Die baskische Terrororganisation hat sich nicht zum Anschlag bekannt.

Das spanische Königspaar verbringt seine Ferien auf Mallorca. König Juan Carlos fühlt sich sicher und meinte am Flughafen: “ Ich bin froh hier zu sein. Was glauben Sie denn?”

Noch immer legen Menschen Blumen nieder, um der beiden getöteten Beamten der Guardia Civil zu gedenken.