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Britische Banken mit Milliardengewinnen

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Britische Banken mit Milliardengewinnen

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Nach Milliarden-Gewinnen bei britischen Großbanken keimt die Hoffnung auf ein Ende der Bankenkrise: Die beiden Banken Barclays und HSBC konnten im ersten Halbjahr trotz hoher Abschreibungen Gewinne verbuchen.

Barclays profitierte auch davon, dass sie Teile der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers übernommen hatte. Beide Institute, HSBC und Barclays, konnten von einem starken Investmentbanking profitieren. Analyst Richard Hunter meint, natürlich müssten die Folgen der Rezession noch aufgefangen werden, doch könne man sagen, dass die Banken zwar das Schlimmste der Rezession schon hinter sich hätten, aber nicht unbedingt aus dem Gröbsten heraus seien. Weder Barclays noch HSBC hatten in der Krise Staatshilfen in Anspruch genommen. Stephen Alambritis vom Verband der Kleinunternehmen meint, die Banken drückten sich noch davor, ihre Rolle angemessen zu übernehmen. Er sagte: “Sie geben geradezu schmollend und nur tröpfchenweise Kredite heraus und verlangen einen Zinssatz, der weit höher als ein halbes Prozent liegt.” Sowohl die HSBC-Aktie als auch die von Barclays konnten kräftig zwischen zulegen. Erwartet werden auch wieder hohe Bonuszahlungen für die Investmentbanker der Londoner City.