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Ahmadinedschad in Amtszeit eingeführt.

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Ahmadinedschad in Amtszeit eingeführt.

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Begleitet vom Boykott der Opposition und dem Protest der Straße ist Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seine zweite Amtszeit eingeführt worden. Demonstranten versammelten sich an einem Platz am Rande des Zentrums von Teheran, wobei Sicherheitskräfte versuchten, die Protestierenden auseinanderzutreiben. Zuvor hatte der oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei,den umstrittenen Wahlsieg Ahmadinedschads vom 12. Juni in einer offiziellen Zeremonie bestätigt. Am Mittwoch soll er vereidigt werden. Er muss dann laut Verfassung binnen zwei Wochen sein neues Kabinett vorstellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel will auf das übliche Glückwunschschreiben an Ahmadinedschad verzichten. Die Präsidentschaftswahl war von Fälschungsvorwürfen der unterlegenen Oppositionskandidaten überschattet worden. Diese hatten in den Tagen nach dem 12. Juni zu Massenprotesten in Teheran und anderen Städten geführt. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kamen mindestens 20 Menschen ums Leben, 1000 wurden festgenommen.