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Ahmadinedschad vereidigt

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Ahmadinedschad vereidigt

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Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Mittwoch vor dem Parlament in Teheran den Eid für eine zweite vierjährige Amtszeit abgelegt. Ahmadinedschad gelobte die Staatsreligion, das Sytem der Islamischen Republik und die Verfassung zu verteidigen.

Vor dem Parlamentsgebäude gab es vereinzelt Demonstrationen von Anhängern der Opposition. Sie riefen Parolen wie “Tod dem Diktator” und warfen dem Präsidenten erneut Wahlbetrug vor. Die Polizei trieb sie nach Augenzeugenberichen mit Pfefferspray auseinander. Entgegen diplomatischer Gepflogenheiten gratulierten mehrere westliche Staaten, darunter die USA, Deutschland und Großbritannien Ahmadinedschad nicht zu seiner Wiederwahl. Ahmadinedschad kann sich auf die ausdrückliche Unterstüptzung durch den iranischen Revolutuionsführer Ajatollah Ali Chamenei stützen, der seine Wiederwahl ungeachtet aller Proteste bestätigte und den Präsidenten als “mutige, weise, hart arbeitende Persönlichkeit” würdigte.