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Bierkrise in Deutschland

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Bierkrise in Deutschland

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Es gibt ganz viel Bier in Deutschland. Nur trinken wollen es immer weniger Menschen. Nach Schätzungen von Branchenexperten ist der Bierkonsum im ersten Halbjahr 2009 um mehr als fünf Prozent eingebrochen. Ein Rückgang wie in die Branche bisher noch nie erlebt hat.

Der Brauereiverband rechnet mit einem Ende der Durststrecke erst in drei Jahren. Peter Hahn vom Brauereiverband nennt die Gründe: “Die veränderten Lebensbedingungen und das absolute Rauchverbot. Die permanente Diskriminierung alkoholhaltiger Getränke. Und schließlich selbstverständlich auch die allgemeine Konsumlage. Obendrauf kommt dann noch die schlechte Witterungslage.” Der Pro-Kopf-Verbrauch steuert stramm auf die 100 Liter Marke zu. 2008 lag er noch bei 111 Litern. Die Gäste sehen das ganz locker. Einer meint: “ Mit dem Rauchverbot, da hab` ich kein Problem mit. Meine Frau sagte, ich solle entweder aufhören zu trinken oder zu rauchen. Da habe ich mit dem Rauchen aufgehört. Wettermäßig ist es doch herrlich oder nicht? Das bleibt die ganze Woche so, bis 31 Grad. Also, es schmeckt.” Experten gehen davon aus, dass der Biermarkt in den kommenden Jahren durchschnittlich weiterhin um zwei Prozent schrumpfen wird.