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Die Toten mahnen: Hiroschima nach 64 Jahren

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Die Toten mahnen: Hiroschima nach 64 Jahren

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In Hiroshima haben am Donnerstag mehrere tausend Menschen des Atombombenabwurfs vor 64 Jahren gedacht. Sie versammelten sich um 8.15 Uhr, dem Zeitpunkt, zu dem die Amerikaner 1945 die erste im Krieg eingesetzte Atombombe über der westjapanischen Stadt abwarfen. Gut 140.000 Menschen starben binnen weniger Monate.

Ministerpräsident Taro Aso sagte, Japan sei das einzige Land, das jemals Opfer einer Atombombe geworden sei. Die Leiden von Hiroshima und Nagasaki dürften niemals wiederholt werden, Japan verpflichte sich zur Abschaffung von Nuklearwaffen und der Sicherung des Weltfriedens. Auch Jahrzehnte nach Hiroshima sterben jährlich noch Tausende an den Spätfolgen der atomaren Strahlung wie Leukämie oder verschiedenen Formen von Krebs. Am 9. August warfen die Amerikaner über der japanischen Stadt Nagasaki eine zweiten Atombombe ab. Dabei wurden bis zu 80.000 Menschen getötet. Kurz darauf kapitulierte Japan. Hunderttausende Menschen starben an den Folgekrankheiten nach dem Abwurf der Atombomben.