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Hiroschima mahnt zur nuklearen Abrüstung

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Hiroschima mahnt zur nuklearen Abrüstung

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Mit dem Läuten der Friedensglocke haben die Menschen von Hiroschima des Abwurfs der Atombombe auf ihre Stadt vor 64 Jahren gedacht. Ministerpräsident Taro Aso sagte, Japan sei das einzige Land, das jemals Opfer einer Atombombe geworden sei. Die Leiden von Hiroshima und Nagasaki dürften niemals wiederholt werden, Japan verpflichte sich zur Abschaffung von Nuklearwaffen und der Sicherung des Weltfriedens.

Am Morgen des 6. August 1945 warfen die Amerikaner die “Little Boy” genannte Uranbombe über Hiroschima ab. Zehntausende starben direkt bei der Explosion, über 200.000 Menschen innerhalb eines Jahres. Auf Jahrzehnte hinaus erwies sich die freigesetzte radioaktive Strahlung als tödlich. “Laßt uns die Staatsmänner einfürallemal von der Nutzlosigkeit und Gefährlichkeit von Massenvernichtungswaffen überzeugen”, rief UN-Generalsekretär Ba Ki-moon am Jahrestag zur Abrüstung auf. Drei Tage später warfen die USA eine Plutoniumbombe auf Nagasaki ab. Sie hatte knapp die doppelte Sprengkraft der Hiroschima-Bombe. In heutigem Maßstab waren beide kleine, primitive Atombomben.