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Proteste gegen geplante Kernkraftwerke

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Proteste gegen geplante Kernkraftwerke

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Im Vorfeld des Putin-Besuchs demonstrierten in Ankara Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace gegen den geplanten Bau von Kernkraftwerken in der Türkei. Putin will auch ein Abkommen unterzeichnen, nach dem das staatliche russische Unternehmen Atomstroyexport in der Türkei insgesamt vier Kernkraftwerke bauen wird. Korol Diker von Greenpeace sagt, Kernkraft sei eine Energie, die bereits getestet worden sei – und zwar in Tschernobyl. Außerdem dürfe die türkische Regierung auch nicht mehr auf fossile Energien setzen. Die Ausschreibung für die Kernkraftwerke müsse ausgesetzt werden. Atomstroyexport hatte als einziges Unternehmen auf diese Ausschreibung reagiert. Der erste Reaktor soll im Jahr 2016 ans Netz gehen, die anderen drei jeweils in einem Abstand von einem Jahr. Die Baukosten liegen bei mehr als 4,5 Milliarden Euro.