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Southstream-Vertrag unterschrieben


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Southstream-Vertrag unterschrieben

Russland und die Türkei haben sich nach jahrelangen Verhandlungen auf den Bau einer russischen Gaspipeline durch das Schwarze Meer geeinigt. Mit im Boot ist der italienische Eni-Konzern, weshalb auch Silvio Berlusconi nach Ankara kam.

Mit diesem auf höchster Ebene unterzeichneten Vertrag stimmt die Türkei der Nutzung ihrer Hoheitsgewässer für die geplante South-Stream-Leitung von Russland nach Bulgarien zu. Bei den heutigen Konsultationen ging es auch um das geplante erste türkische Atomkraftwerk, wofür ein Konsortium aus russischen und türkischen Firmen den Auftrag bekam. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan würdigte den Geist der kontunierlichen Zusammenarbeit, der die Realisierung des South-Stream-Projektes möglich mache. Der russische Regierungschef Wladimir Putin unterstrich seine Zufriedenheit mit den heutigen Gesprächen. Er bezeichnete sie als konstruktiv und wiederholte – in dieser Hinsicht stimme er absolut mit den vorangegangenen Erklärungen von Ministerpräsident Erdogan überein. Er teilte gleichzeitig mit, dass beide Staaten nunmehr zur Vertiefung ihrer Beziehungen zu der Praxis regelmäßiger Konsultationen auf Regierungsebene übergehen werden. Bei den heutigen Konsultationen, zu denen Putin mit einer großer Ministerdelegation anreiste, ging es auch um das geplante erste türkische Atomkraftwerk, wofür ein Konsortium aus russischen und türkischen Firmen den Auftrag bekam.

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