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"Morakot" sorgt für Verwüstungen

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"Morakot" sorgt für Verwüstungen

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Auf den Philippinen sind bei Überschwemmungen, die der Taifun “Morakot” ausgelöst hat, mehrere Menschen ums Leben gekommen, darunter auch drei französische Touristen und ihre beiden einheimischen Führer. Sie waren von einer Tour zum Vulkan Pinatubo zurückgekehrt, als ein über die Ufer getretener Fluss ihre Auto mit sich riss. Manche Quellen sprechen von mehr als 20 Todesopfern in den Provinzen im Norden der Philppinen. Tausende Anwohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Viele Menschen verbrachten die Nacht auf den Dächern ihrer Häuser, im gesamten Norden der Philippinen blieben die Schulen wegen des Taifuns geschlossen. Wegen des starken Regens und der anschließenden Überschwemmungen waren zahlreiche Straßen und Brücken unpassierbar.

Starker Wind und heftige Regenfälle kündigten “Morakot” heute Morgen in Taiwan an. Die Küstenwache rettete mehrere Fischer, die in Seenot geraten waren. Im Norden der Insel waren durch den Sturm bereits rund 54.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. In den Bergen im Zentrum des Landes ging nach heftigen Regenfällen ein Erdrutsch nieder. Über mögliche Verletzte gab es zunächst keine Angaben.