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Taifun "Morakot" richtet schwere Verwüstungen an

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Taifun "Morakot" richtet schwere Verwüstungen an

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Der Taifun “Morakot” hat auf den Philippinen schwere Verwüstungen angreichtet. Mindestens fünf – andere Quellen sprechen von mehr als 20 – Menschen kamen bei Überschwemmungen ums Leben, darunter auch europäische Touristen. In den Provinzen nördlich von Manila mussten Tausende Anwohner in Sicherheit gebracht werden. Wegen des starken Regens und der anschließenden Überschwemmungen waren zahlreiche Straßen und Brücken unpassierbar, auch ein Deich hielt den Wassermassen nicht stand. Viele Menschen verbrachten die Nacht auf den Dächern ihrer Häuser, im gesamten Norden der Philippinen blieben die Schulen wegen des Taifuns geschlossen.

Im Norden Taiwans waren am Freitag durch den Sturm bereits rund 54.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. In den Bergen im Zentrum des Landes ging nach heftigen Regenfällen ein Erdrutsch nieder. Über Schäden oder mögliche Verletzte gab es zunächst keine Angaben.

Der Wirbelsturm hat einen Durchmesser von rund 250 Kilometern und entwickelt Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern. Nach Berechnungen der Meteorologen wird “Morakot” am Sonntagabend auf die Südostküste Chinas treffen.