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Lichtblick für die US-Wirtschaft

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Lichtblick für die US-Wirtschaft

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Die Zustimmung für den amerikanischen Präsidenten ist daheim gesunken – jedenfalls was seine Wirtschaftspolitik angeht. Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt kommen da genau richtig – auch wenn nach wie vor noch viele Stellen wegfallen: Aber es waren eben schon mehr. Barack Obama verweist außerdem auf die Zahlen zum Bruttosozialprodukt von letzter Woche. Auch da hätten sich über die vergangenen Monate deutliche Verbesserungen gezeigt. Heute habe man nun weitere Anzeichen, dass das Schlimmste vorbei sein könnte. Im Juli strichen die amerikanischen Firmen fast 250000 Arbeitsplätze. Die trotzdem überschäumende Freude erklärt sich daraus, dass diese Zahl noch im Monat zuvor bald doppelt so hoch ausfiel. Seit einem Jahr war diese monatliche Zahl nicht mehr so gering. Die Arbeitslosenquote ging damit sogar zurück, von 9,5 auf 9,4 Prozent – das hatte es sogar seit mehr als einem Jahr nicht gegeben. Auch Obama ist aber trotzdem klar, dass von einer Erholung oder einem Aufschwung noch lange nicht die Rede sein kann. Die Arbeitslosenmarke von zehn Prozent ist immer noch bedrohlich nah. Seit Ende 2007 hat die Wirtschaftskrise die USA nun im Griff: In dieser Zeit sind nach Regierungsangaben alles in allem 6,7 Millionen Arbeitsplätze weggefallen.