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Umweltkatastrophe im Süden Frankreichs

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Umweltkatastrophe im Süden Frankreichs

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Ein Leck in einer Ölpipeline in der Nähe der Camargue hat möglicherweise schwere ökologische Schäden verursacht. In einem Vogelschutzgebiet traten mehr als 4.000 Kubikmeter Rohöl aus und verseuchten ein etwa zwei Hektar großes Gebiet. Die französische Staatssekretärin für Umwelt Chantal Jouanno sprach von einem ökologischen Desaster. Dafür verantwortlich sei der Betreiber. Ein Vertreter der Betreibergesellschaft versicherte, das Grundwasser sei davon nicht betroffen, Wasserläufe ebenfalls nicht. Menschen lebten fern von dem Gebiet. Bereits jetzt von Umweltschäden zu sprechen, sei verfrüht. Ein Teil des ausgetretenen Öls wurde inzwischen abgepumpt. Das Naturschutzgebiet östlich von Arles ist 7.400 Hektar groß und ein angrenzender Teich ist mit dem Mittelmeer verbunden. Die Pipeline transportiert Rohöl nach Deutschland und in die Schweiz.