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Anschlagsserie im Irak

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Anschlagsserie im Irak

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Schwere Bombenanschläge haben im Irak mindestens 55 Menschen das Leben gekostet. Fast alle Opfer waren schiitische Zivilisten. In Bagdad explodierten zwei Autobomben.

16 Menschen starben, 81 wurden verletzt. Die Menschen hatten sich auf Märkten versammelt, um Arbeit zu suchen. Sie waren Tagelöhner und stammten aus den schiitischen Vierteln Schurta und Amel. Im Dorf Chasna, östlich der nordirakischen Metropole Mossul wurden bei einem Autobombenanschlag 28 Menschen getötet.

Zwei mit Sprengstoff beladene LKW explodierten kurz nacheinander. Erklärungsversuche von Ministerpräsident Nuri Al-Maliki: “Sie versuchen verstärkt, die nationale Sicherheit zu beschädigen. Sie versuchen mit allen Mitteln den Eindruck zu erwecken, dass der politische Prozess nicht stabil ist.”

Mossul und Bagdad sind bevorzugten Ziele der Terroristen. Seit dem Abzug der amerikanischen Truppen, steigt wieder die Zahl der Anschläge im Irak. Ganze Gebäude stürzten in sich zusammen. Menschen suchten in den Trümmern nach ihren Angehörgien. Im Nordirak leben viele verschieden-konfessionelle Volksgruppen. Sie sind leichte Beute für Terroristen, weil sie – anderes als arabische Schiiten und Sunniten – keine eigenen Milizen und Sicherheitsdienste haben.