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Das schweizer Bankgeheimnis ist bedroht

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Das schweizer Bankgeheimnis ist bedroht

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Die schweizer Regierung hat sich in einer Sondersitzung mit dem amerikanischen UBS-Prozess befasst. Im Mittelpunkt der Konsultationen standen dabei die laufenden Verhandlungen für einen aussergerichtlichen Vergleich mit den US-Behörden, der offenbar kurz bevor steht. Der Streit zwischen der UBS und den amerikanischen Steuerbehörden dreht sich um Kontodaten von mutmasslichen Steuerbetrügern.

Grunsätzlich hatten sich die UBS und die USA bereits auf einen aussergerichtlichen Vergleich geeinigt,- die Detailverhandlungen laufen jedoch noch. Am Freitag hatte der US-Richter den Parteien einen dritten Prozessaufschub gewährt. Die USA hatten Auskunft über insgesamt 52000 Kundendaten von der UBS verlangt. Weil dadurch aber schweizer Recht verletzt würde hatte die Regierung damit gedroht, die Daten notfalls zu beschlagnahmen. Insgesamt soll es nach US-Angaben um versteckte Vermögen von rund 15 Milliarden Dollar gehen. Eine endgültige Erklärung der schweizer Regierung wird für Mittwoch erwartet.