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Taifune hinterlassen in Ostasien Spur der Verwüstung

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Taifune hinterlassen in Ostasien Spur der Verwüstung

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Schwere Taifune haben in Ostasien große Verwüstungen angerichtet. Mehr als 50 Menschen wurden getötet. In Japan sorgten Ausläufer des Taifuns “Etau” mit sintflutartigen Regenfällen, schweren Überschwemmungen und Erdrutschen für Chaos. Über den warmen Gewässern des Pazifiks gewinnen die Wirbelstürme an Stärke, bevor sie sich dann über dem Festland austoben.

In den chinesischen Provinzen ZheJiang und FuJian zerstörte Taifun “Morakot” mehr als 2000 Häuser. Über eine Million Menschen wurden in den Küstenprovinzen in Sicherheit gebracht. In mehreren Städten fiel die Stromversorgung aus. Auch die Landwirtschaft ist schwer betroffen. Der bisher ummittelbar entstandene wirtschaftliche Schaden wird in China auf eine Milliarde Euro geschätzt. “Morakot” zog über die Straße von Taiwan aufs chinesische Festland. Zuvor hatte der Taifun in Taiwan die schlimmsten Überschwemmungen seit über 50 Jahren verursacht. Mindestens zwölf Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt. Mehrere hundert Menschen werden vermißt. Rund eine halbe Million Haushalte sind ohne Strom, der Luftverkehr wurde lahmgelegt und viele Straßen sind nicht passierbar.