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EU will Sanktionen gegen Myanmar verschärfen

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EU will Sanktionen gegen Myanmar verschärfen

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Nach der Verutreilung der birmanischen Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi zu weiteren 18 Monaten Hausarrest hat die Europäische Union am Dienstag eine Verschärfung ihrer Sanktionen angekündigt. Ein Sondergericht in Rangun hatte die 64-jährige Friedensnobelpreisträgerin für schuldig befunden, gegen die Auflagen ihres schon seit Jahren andauernden Hausarrests verstoßen zu haben. Sie hatte einen amerikanischen Bürger in ihrem Haus übernachten lassen. Der Mormonenprediger war ohne Genehmigung durch zum Anwesen der Politikerin geschwommen. Er wurde zu sieben Jahren Arbeitslager verurteilt.

Die verschärften Saktionen sollen die Machthaber in Myanmar treffen. “Die EU verurteilt diese unangemessene Entscheidung und wir werden jetzt die Sanktionen gegen die Entscheidungsträger verschärfen”, betonte der EU-Ratspräsident, der schwedische Ministerpräsident Frederik Reinfeldt. Während des Prozesses waren die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Insein-Gefängnis in Rangun drastisch verstärkt worden. Das Urteil ermöglicht es der Militärjunta die Friedensnobelpreisträgerin daran zu hindern, bei der anstehenden Wahl politisch aktiv zu werden.