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Proteste gegen Suu-Kyi-Urteil

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Proteste gegen Suu-Kyi-Urteil

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Gegner der birmanischen Militärmachthaber protestieren, wie hier vor der Botschaft des Landes in Indien. Anlass ist das Urteil gegen Aung San Suu Kyi, die Oppositionsführerin: Drei Jahre Haft, von den Generälen umgewandelt in anderthalb Jahre Hausarrest.

Für Suu Kyis Anhänger ist klar: Die weltbekannte Friedensnobelpreisträgerin soll für die Wahlen ausgeschaltet werden, die das Regime für nächstes Jahr vorgesehen hat. Sein Win – ein bekannter Exilpolitiker, mit Suu Kyi verwandt – sagt, die Machthaber wollten sie natürlich ausschließen. Sie wollten auch viele andere Politiker ausschließen, ebenso wie Anführer verschiedener Volksgruppen. Suu Kyis bisheriger Hausarrest wäre Ende Mai ausgelaufen. Kurz vorher kam es aber zu einem Zwischenfall, bei dem ein Amerikaner durch den angrenzenden See zu ihrem Haus schwamm: Für die Machthaber ein Verstoß gegen die Auflagen des Hausarrests, den sie Suu Kyi zur Last legen konnten.