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Weltweite Proteste über Verurteilung Suu Kyis.

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Weltweite Proteste über Verurteilung Suu Kyis.

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Von London über Paris bis nach Washington: Die Verlängerung des Hausarrests um 18 Monate für die birmanische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat weltweit Demonstrationen ausgelöst. So protestierte auch die Europäische Union scharf gegen das Urteil. Sie kündigte eine Verschärfung der Sanktionen gegen die Militärjunta an. Aber nicht nur in Europa und den USA, auch auf den Philippinen, in Thailand und Japan kam es zu Demonstrationen gegen den Schuldspruch. Ein Sondergericht in Rangun hatte Suu Kyi für schuldig befunden, mit dem Besuch eines US-Amerikaners gegen die Auflagen ihres Hausarrests verstoßen zu haben. Suu Kyi hatte mit ihrer Partei National League for Democracy 1990 die Wahlen in Birma gewonnen. Das Ergebnis war von der Militärjunta aber für ungültig erklärt worden. Seither hat sie in den letzten 20 Jahren mehr als 13 Jahre in Gefangenschaft verbracht.