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Dramatische Rettungsaktionen in Taiwan

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Dramatische Rettungsaktionen in Taiwan

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Über Notseilbahnen werden sie in Sicherheit gebracht: Überlebende von Taifun “Morakot” im Süden Taiwans. Bergbäche in reißende Flüsse verwandelt, verschüttete Straßen, weggeschwämmte Brücken erschweren die Rettungsarbeiten im Katastrophengebiet. 14.000 Menschen wurden bereits gerettet, hunderte werden noch vermißt.

Ein Einsatzleiter beschreibt die Schwierigkeiten, vor denen die Rettungsmannschaften stehen. “Es ist sehr felsig und so ist es schwer einen Ankerpunkt für die Kletterer zu finden. Unter den Felsen ist der Fluss ohne Sandbänke. Wenn man da reinfällt, wird man weggetrieben”, berichtet Li Bin-Cheng. Auch 6 Tage nach Beginn der Rettungsaktionen sind noch immer mehrere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Da die Straßenverbindungen in dem am schwersten betroffenen Landkreis Kaohsiung unterbrochen sind, sind die Rettungsmannschaften auf Hubschrauber angewiesen. Die 500 Bewohner der Ortschaft Toayuan konnten nur eine halbe Stunde vor einem Dammbruch in Sicherheit gebracht werden. Ein See, der sich durch einen Erdrutsch gebildet hatte ergoss seine Wassermassen über die Gegend, die Dämme zweier weiterer Seen düften nicht mehr lange halten, befürchtet der Katastrophenschutz.