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Ende der Rezession in Euroland in Sicht

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Ende der Rezession in Euroland in Sicht

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Der Konjunktureinbruch im Euroland ist dank der Schwergewichte Deutschland und Frankreich nahezu gestoppt. Im zweiten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal nur noch um 0,1 Prozent, nach minus 2,5 Prozent im Vierteljahr zuvor.

Die deutsche Wirtschaft ist im Frühjahr erstmals seit Anfang 2008 wieder gewachsen. Zum Vorquartal legte das Bruttoinlandsprodukt real um 0,3 Prozent zu. Die Wirtschaft hat sich damit schneller erholt als von Experten erwartet. Im Nachbarland Frankreich hat neben dem Exporte auch der private Konsum zum Wachstum beigetragen. Trotzdem bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiterhin schwierig, erklärte Wirtschaftsministerin Christine Lagarde. Die US-Notenbank fährt ihre Aufkaufprogramm für langfristige Staatsanleihen langsam zurück. Die angepeilte Höchstsumme von 300 Milliarden Dollar soll jetzt erst Ende Oktober erreicht werden, um den Märkten einen sanften Übergang zu ermöglichen. Ihren Leitzins beließ die Fed auf dem historisichen Tiefststand von null bis 0,25 %.