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Mehr Rettungsflüge in Taiwan

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Mehr Rettungsflüge in Taiwan

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Endlich blauer Himmel, die Hubschrauber können ungehindert fliegen: Nach dem Wirbelsturm hoffen die Menschen im Süden Taiwans nun, dass ihre Freunde und Verwandten noch gerettet werden können. Viele werden in Berggegenden vermisst, die so schon schwer zugänglich sind – jetzt sind durch Sturm und sintflutartigen Regen auch noch viele Straßen und Brücken zerstört.

“Man muss die Leute so schnell wie möglich retten”, sagt diese Frau; “die Zeit ist knapp. Wenn es wieder regnet, kann der Berg ins Rutschen kommen.” Bei mehr als einhundert liegt inzwischen die offizielle Zahl der Toten. Hunderte Menschen werden aber auch noch vermisst. Von anderen ist dagegen inzwischen bekannt, dass sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten vor den Erdmassen, die ihre Dörfer verschüttet haben. Zuletzt starben drei Menschen an Bord eines Rettungshubschraubers, der gegen einen Berg prallte. “Irgendwer hat erzählt, es hätten Leute um Hilfe gerufen, und man habe die Trümmer gesehen”, schildert die Mutter eines der Opfer. “Aber keiner konnte die zuständigen Stellen benachrichtigen, keiner konnte irgendwo Bescheid sagen, damit Hilfe kommt.” Die Armee verspricht Verstärkung: Weitere viertausend Soldaten sollen bei den Rettungsbemühungen helfen.