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Woodstock - das war vor 40 Jahren

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Woodstock - das war vor 40 Jahren

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Es war an einem Wochende wie diesem. Damals vor 40 Jahren auf einer großen, großen Wiese rund 150 Kilometer hinter New York. Was da geschah, ging unter dem Namen WOODSTOCK in die Musikgeschichte ein.

Eigentlich wollten ein junger Musikproduzent nur mit einer gewinnbringenden Idee das Geld für ein eigenes Aufnahmestudio verdienen. So mietete er bei einem Bauern für 35.000 Dollar für drei Tage dessen Wiese. Geplant war das Ganze für rund 60.000 Besucher. Dann aber wurden die Veranstalter einfach überrollt. Es kamen so viele, dass Umzäunungen und Kassenhäuschen einfach überrannt wurden. Eine Million Fans von Rock, Folk, Soul und Blues hatten sich auf den Weg gemacht, um u.a. den jungen Jimmy Handrix zu hören Knapp die Hälfte schaffte es bis zum völlig überfüllten Veranstaltungsort. Finanziell wurde das Festival zunächst ein Reinfall – erst die spätere Vermarktung spielte Gewinn ein. Der Farmer mußte den größten Teil seiner Miete an klagende Nachbarn als Entschädigung für deren niedergetrampelte Felder abgeben. Was blieb war der Mythos von “Love and Peace” mitten im Vietnamkrieg – mit einer gehörigen Portion Hasch… Dieses Foto wurde zum Bildsymbol – die beiden sind immer noch ein Paar, sie kommen 40 Jahre danach zurück an die Stätte ihrer Jugend. Sie erinnert sich daran, dass alle glücklich waren mit singen, tanzen, Drogen nehmen, essen schlafen. Er macht da einige Einschränkungen, schließlich war es ziemlich unbequem. Aber erstmal waren alle happy und die beiden sind es geblieben. So gehen sie denn ins Woodstock-Museum wie andere Veteranen auch, die den Enkel zeigen wollen, wie das war mit “love and peace and music”…