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Hamas und Fatah zur Aktion gegen radikalen Prediger

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Hamas und Fatah zur Aktion gegen radikalen Prediger

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In Gaza erklärte der Sprecher des Hamas-geführten Innenministeriums, das Kampfgebiet sei unter Kontrolle. Drastische Sicherheitsmaßnahmen seien verhängt worden. Die Zahl der Opfer sei bedauerlich, fügte der Sprecher hinzu und drückte die Hoffnung aus, dass es nicht zu weiteren derartigen Vorfällen kommen werde.

Die Hamas hatte vor zwei Jahren gewaltsam die Macht im Gazastreifen an sich gerissen und die gemäßigte Fatah-Führung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas vertrieben. Dessen Chef-Unterhändler Saeb Erekat sprach von alarmierenden Zuständen im Gazastreifen. Alarmierend und äußerst gefährlich seien die jüngsten Ereignisse, sagte Erekat. Das Gebiet sei auf dem Weg in den Abgrund. Chaos und Gesetzlosigkeit seien an der Tagesordnung. Wer mit dem Schwert herrsche, werde auch künftig das Schwert als Kommunikationsmittel verwenden.

Der getötete Kleriker führte in Rafah die Gruppe Dschihad al-Salafi; sie wird dem Terrornetz al-Kaida zugerechnet. Für den Tod des Predigers hat sie der Hamas blutige Vergeltung angedroht.