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Tote bei Schießerei im Gazastreifen

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Tote bei Schießerei im Gazastreifen

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Bei Kämpfen zwischen Anhängern eines islamistischen Predigers und Sicherheitskräften der Hamas sind im Gazastreifen 16 Menschen getötet worden. Nach Angaben palästinensischer Ärzte wurden 120 weitere Menschen verletzt. Die Kämpfe in der südlichen Stadt Rafah waren ausgebrochen, nachdem der radikale Kleriker Abdel Latif Mussa beim Freitagsgebet ein “islamisches Emirat” im Gazastreifen ausgerufen hatte. Seine Palästinensergruppe Dschihad al-Salafi steht dem Terrornetz al-Kaida nahe.

Ein Sprecher der im Gazastreifen herrschenden Hamas sagte, jeder, der dieser Gruppe angehöre, habe sich den Behörden zu stellen und seine Waffen der palästinensischen Polizei auszuhändigen, ansonsten riskiere er strafrechtliche Verfolgung.

Bewohner von Rafah berichteten von “intensivem Gewehrfeuer” und Explosionen rund um die Moschee. Die Sicherheitskräfte der Hamas stürmten die Moschee und sprengten anschließend das Haus Mussas. Über dessen Schicksal wurde bislang nichts bekannt.