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Verhandlungen über Militärbasen abgeschlossen

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Verhandlungen über Militärbasen abgeschlossen

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Die USA und Kolumbien haben die Verhandlungen über ihr umstrittenes Militärabkommen abgeschlossen. Das Außenministerium in Bogota erklärte, vor der Unterzeichnung sei nur noch eine “technische Überprüfung” des Abkommens durch die Regierungen nötig. Mexikos Präsident Felipe Calderon erklärte bei einem Treffen mit seinem kolumbianischen Kollegen Alvaro Uribe, gemäß den Grundsätzen der mexikanischen Außenpolitik und der Freundschaft mit Kolumbien respektiere Mexiko die Entscheidung eines jeden Landes, seine Souveränität und die Sicherheit seiner Bürger zu schützen.

Die Vereinbarung erlaubt den USA, sieben Militärstützpunkte in Kolumbien zu unterhalten – zum Kampf gegen Drogenhandel und Terrorismus, wie es heißt. Doch der Präsident des benachbarten Venezuela, Hugo Chavez warf Kolumbien vor, mit dem Abkommen eine US-Invasion seines Landes zu ermöglichen. Auch der ebenfalls linksgerichtete Präsident Boliviens, Evo Morales, und Ecuadors Staatschef Rafael Correa lehnen das Militärabkommen zwischen Kolumbien und den USA ab. Brasilien verlangte, dass Einsatzgebiet der US-Soldaten strikt auf Kolumbien zu beschränken