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Obama wirbt für Afghanistan-Strategie

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Obama wirbt für Afghanistan-Strategie

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Karsai kämpft um die Wiederwahl. US-Präsident Barack Obama für seine Afghanistan-Strategie. Der Krieg dort sei “es wert zu kämpfen”, sagter er vor amerikanischen Veteranen: “Der Widerstand in Afghanistan ist nicht über Nacht entstanden und wird auch nicht über Nacht überwunden werden. Es wird weder schnell gehen noch einfach sein. Aber wir dürfen niemals vergessen, dass dieser Krieg nicht unsere Wahl war, sondern eine Notwendigkeit. Die, die Amerika am 11. September angegriffen haben, planen weitere Angriffe. Wird der Widerstand der Taliban nicht gebrochen, dann wird Al-Kaida weiter die Tötung von Amerikanern planen.”

Den wachsenden Einfluss früherer Warlords sehen Amerikanern und Europäern mit Sorge. Einer der mächtigsten, Gulbuddin Hekmatyar, der früher mit US-Unterstützung gegen die Sowjets kämpfte, warnte: Es werde Krieg und keine Sicherheit geben, solange die internationalen Truppen im Land seien. Deretwegen gebe es den Krieg. Rund 300.000 internationale und afghanische Soldaten sollen die Wahlen sichern. Zusätzlich zur Bedrohung durch die Taliban befürchten Experten massive Manipulationen. Bereits vor fünf Jahren war es zu Unregelmäßigkeiten gekommen.