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Ahmadinedschad stellt Kabinett vor

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Ahmadinedschad stellt Kabinett vor

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Viele unbekannte Gesichter im neuen iranischen Kabinett, aber ein ideologischer Wandel ist kaum zu erwarten, so berwerten Beobachter die neue Regierung in Teheran. Präsident Ahmadinedschad nominierte 21 Minister, von denen nur sieben der letzten Regierung angehörten.

Unter den Altgedienten ist Außenminister Manuchehr Mottaki — an der iranischen Außenpolitik wird sich also kaum etwas ändern. Erstmals haben drei Frauen ranghohe Regierungsämter — sie leiten die Ressorts Sozialhilfe, Gesundheit und Bildung. Auf Widerstand stoßen wird voraussichtlich der neue Leiter des Ölministeriums Massud Mir-Kasemi. Er ist als enger Vertrauter des Präsidenten bekannt, aber hat sich mit Fachkenntnis über die Haupteinnahmequelle des Iran bisher nicht bemerkbar gemacht. Die Minister müssen bis Ende des Monats vom Parlament bestätigt werden und dessen Präsident hat bereits gefordert, dass sich alle Regierungsmitglieder vor allem durch fachliche Qualifikationen auszeichnen müssen.