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Mutmaßliche Piraten nach Russland gebracht

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Mutmaßliche Piraten nach Russland gebracht

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Die mutmaßlichen Entführer der Arctic Sea sind nach Moskau geflogen worden. Die acht Männer aus Russland und dem Baltikum wurden in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht. Sie sollen den Frachter in Polizeiuniform geentert haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte.

Das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff, das am Montag nach russischer Darstellung aus der Gewalt der Piraten befreit wurde, ist auf dem Weg zum Schwarzen Meer. Vier Besatzungsmitglieder, darunter der Kapitän, blieben an Bord. Die übrigen wurden ebenfalls nach Moskau geflogen. Die Größe der Flugzeuge sorgte für neue Spekulationen über einen geheimen Waffentransport. Die Crew wird weiter vom russischen Geheimdienst befragt und soll erst freikommen, wenn klar ist, dass sie nicht mit dem Überfall in Verbindung steht. Die Geisterfahrt des Schiffs bleibt mysteriös, vor allem, da der Frachter laut maltesischer Schifffahrtsbehörde nie ganz aus den Augen verloren wurde.