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Vorwürfe gegen griechische Behörden

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Vorwürfe gegen griechische Behörden

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Ein Bild der Verwüstung bieten die Vororte von Athen, die von den Flammen erreicht wurden. Einwohner, die nach dem Brand zurückkamen, fanden zum Teil verkohlte Ruinen. Als er und seine Familie die Gefahr begriffen habe, seien die Flammen schon sehr nahe gewesen, sagte ein Mann: Da habe man nur noch mit dem Auto flüchten können – und nun sei alles verloren.

Viele Einwohner machten den Behörden Vorwürfe. Ein kleiner Waldbrand im Nordwesten Athens soll zunächst unterschätzt worden sein. Die Geschädigten beklagten sich über zu späte Hilfe: Niemand sei gekommen, sagte ein Frau: Sie und ihre Familie habe ihr Haus retten können, aber die Nachbarhäuser seien verbrannt. Zum Glück seien keine Menschen in den Häusern gewesen.

Das Feuer rücke immer näher, doch hier habe man noch keine Feuerwehr gesehen, sagte ein Mann: Die Menschen seien auf sich selbst angewiesen; da frage er sich, in was für einem Land er eigentlich lebe.

Die Polizei rief verreiste Hauptstädter auf, an ihren Urlaubsorten zu bleiben, um Zufahrtsstraßen Athens für Löschfahrzeuge frei zu halten.