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Afghanistan: 2009 bisher verlustreichstes Jahr für ausländische Truppen

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Afghanistan: 2009 bisher verlustreichstes Jahr für ausländische Truppen

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Bei einem Bombenanschlag in Südafghanistan sind heute mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen und 36 Weitere verletzt worden, Augenzeugen berichteten von 36 Toten und 64 Verletzten. Wie afghanische Behörden mitteilten, sind in der Stadt Kandahar insgesamt fünf Autobomben explodiert.

Ziel des Anschlags war der Sitz einer kanadischen Hilfsorganisation. Ebenfalls im Süden des Landes waren zuvor vier US-Soldaten in eine Sprengfalle geraten. Kandahar gilt als eine Bastion der islamistischen Taliban. Für die alliierten Truppen ist 2009 schon jetzt das verlustreichste Jahr seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes. Seit Jahresbeginn starben am Hindukusch 295 ausländische Soldaten – mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Seit Beginn des ISAF-Einsatzes im Jahr 2001 ist die Zahl der getöteten ausländischen Soldaten in Afghanistan stetig angestiegen. Der NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen forderte, man dürfe Afghanistan trotzdem nicht dem Terror überlassen.