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Brände unter Kontrolle, Gefahr bleibt

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Brände unter Kontrolle, Gefahr bleibt

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In Griechenland hat die Feuerwehr einen Erfolg erzielt. Nach fast einer Woche sind die meisten Brände unter Kontrolle. Grund dafür sind nachlassende Winde und ein Großaufgebot von fast 2000 Feuerwehrmännern und Soldaten, darunter auch ein Kontingent aus Zypern.

Bürgermeister der Katastrophengebiete machten Immobilienspekulanten für die Brände verantwortlich. Immer wieder werden verbrannte Flächen als Bauland freigegeben. Die Lage aber bleibt bedrohlich, vor allem im Umland Athens, an der Küste östlich der Hauptstadt, sowie auf den Ägäisinseln Evia, Skyros und Zakynthos. Flugzeuge und Hubschrauber aus Frankreich, Italien, Zypern und der Türkei unterstützen die Löscharbeiten. Weitere Maschinen aus Spanien und Österreich wurden erwartet. Doch von Anwohnern gibt es Kritik an den Einsatzkräften. Diese seien zu zögerlich und schlecht koordiniert. Die Opposition warf der Regierung vor, nichts aus den Katastrophen der vergangenen Jahre gelernt zu haben. Ein Regierungssprecher wies das zurück. Er unterstrich, dass bislang niemand durch die Brände zu Schaden gekommen sei. Die Regierung versprach, alle, die ihr Hab und Gut verloren haben, zu entschädigen.