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2009 verlustreichstes Jahr für ISAF

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2009 verlustreichstes Jahr für ISAF

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Bei einem der schwersten Bombenanschläge in Afghanistan seit Monaten sind mehr als 30 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurden in der südafghanischen Stadt Kandahar 36 Menschen getötet und 64 verletzt. Die Behörden vermuten unter den Trümmern weitere Leichen. Nach dem Tod von vier weiteren US-Soldaten im Süden Afghanistans ist 2009 für die ausländischen Truppen in Afghanistan bereits jetzt das verlustreichste Jahr seit Beginn des Einsatzes.

Gestern waren auch erste Teilergebnisse der Präsidentschaftswahl veröffentlicht worden. Überraschend zeichnet sich darin ein knappes Rennen zwischen Amtsinhaber Hamid Karsai und seinem Herausforderer Abdullah Abdullah ab. Der derzeitige Außenminister Abdullah sagte, man lasse nicht zu, dass die Wahl durch Betrug entschieden werde. Es gebe keinen Zweifel daran, dass es einen vom Staat organisierten Wahlbetrug gebe. Die Zahl der Beschwerden über Manipulationen stieg weiter an. Die von den Vereinten Nationen unterstütze Beschwerdekommission sprach von fast 800 Einwänden, mehr als 50 davon könnten den Ausgang der Wahl beeinflussen.