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Nach Waldbränden Vorwürfe gegen Regierung

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Nach Waldbränden Vorwürfe gegen Regierung

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Nach den schweren Waldbränden in Griechenland haben griechische Medien und aufgebrachte Anwohner die Politik der Regierungen der vergangenen zehn Jahren scharf kritisiert.

So hieß es etwa, für Rüstung seien in den vergangenen Jahren 97 Milliarden Euro ausgegeben worden, für den Kauf von Löschfahrzeugen aber nur 100 Millionen. Rund 3000 Planstellen für Feuerwehrleute seien unbesetzt. Die Wald- und Buschbrände haben seit dem vergangenen Freitag eine Fläche von 212 Quadratmetern und mindestens 150 Häuser zerstört. Die Regierung weist die Vorwürfe zurück. Ein Sprecher sagte, ihre Position sei klar, überall, wo Wald verbrannt sei, werde irgendwann wieder Wald stehen. Von dieser Position werde man nicht abweichen. Die Feuer rund um die griechische Hauptstadt sind nunmehr unter Kontrolle. Die Feuerwehr sprach von noch zwei Bränden, bewohnte Regionen seien aber nicht mehr bedroht.