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Zieht die NPD erneut in den Landtag in Dresden ein?

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Zieht die NPD erneut in den Landtag in Dresden ein?

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Bei der Landtagswahl am Sonntag in Sachsen könnte die rechtsextreme NPD bis zu sechs Prozent der Stimmen bekommen. Das wäre ein historischer Erfolg für die Partei. Obwohl kurz nach dem Einzug 2004 drei Abgeordnete die Fraktion verließen und ein vierter ausgeschlossen wurde, hat ihr Spitzenmann große Pläne: Holger Apfel sieht die Partei bereits im Bundestag.

Im Saarland, wo am Sonntag ebenfalls ein neuer Landtag gewählt wird, taucht die NPD in Umfragen nicht einmal auf, in Thüringen könnte sie vier Prozent bekommen und hätte damit keine Chance. In Sachsen aber lassen sich die Rechtsextremisten den Wahlkampf nach eigenen Angaben eine Viertelmillion Euro kosten. Zugleich macht man sich dort Gedanken über die veränderte öffentliche Wahrnehmung der Partei. Viele halten sie inzwischen für eine normale Partei. Im Landtags-Wahlkampf in Thüringen hetzte Parteichef Udo Voigt persönlich gegen den dunkelhäutigen CDU-Kandidaten Zeca Schall. Die CDU klagte und Schall wird nun polizeilich geschützt.