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Zukunft von Opel weiter ungewiss

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Zukunft von Opel weiter ungewiss

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Die Zukunft von Opel bleibt weiter unklar. Die Hoffnung auf eine rasche Lösung hat sich nach dem Treffen zwischen Bund und Ländern mit General-Motors-Vize John Smith vorerst zerschlagen. Auch im Vorfeld der Bundeswahl im September setzen sowohl CDU als auch SPD weiter auf den Zulieferer Magna als Käufer.

SPD-Kanzlerkandidat und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, das Magna-Konzept unterstütze den Erhalt der Werke in Kaiserslautern, Bochum, Eisenach und Rüsselsheim. Gerüchte, der Mutterkonzern wolle überhaupt nicht mehr verkaufen, versetzen nun Gewerkschaften und Betriebsrat in Alarmstimmung. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Klaus Franz sagte, die Pläne von General Motors sähen die Schließung der Werke in Eisenach und Bochum vor. Dafür werde es seitens der Arbeitnehmer keine Unterstützung geben – weder in Deutschland, noch in Europa. Nach dem Treffen zwischen Bund, Ländern und Opel-Vize Smith hieß es, die Amerikaner spielten auf Zeit, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Smith will sich dennoch heute auch mit Magna-Managern treffen. Aus Protest nahmen die 25 000 Beschäftigten bei Opel ihren Verzicht auf das Urlaubsgeld zurück. Die entsprechende Betriebsvereinbarung sei gekündigt. Zur Begründung hieß es, für ein “Zurück zu General Motors” gebe es keinen Cent Beitrag der Beschäftigten.