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Neuer Dämpfer für japanische Regierung

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Neuer Dämpfer für japanische Regierung

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Kurz vor den Wahlen am Sonntag haben neue Wirtschaftsdaten der japanischen Regierungsmannschaft einen neuen Dämpfer versetzt. Im Juli stieg die Arbeitslosenquote auf den Nachkriegsrekordwert von 5,7 Prozent. In der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft sind damit fast 3,6 Millionen Menschen ohne Job.

Hinzu kommt eine beispiellose Deflation: Im Vergleich zu Juli des vergangenen Jahres fielen die Preise um 2,2 Prozent und die schwache Nachfrage könnte den Trend anhalten lassen denn ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr gaben die Japaner in diesem Juli 2 Prozent weniger aus. Die japanische Notenbank sieht aber noch keinen Handlungsbedarf, solange die Wirtschaft nicht in eine Deflationsspirale abgleitet – aber nach der Wahl könnte der Druck auf die Bank steigen, doch einzugreifen.