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Brände breiten sich weiter aus

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Brände breiten sich weiter aus

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Die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien sind immer noch nicht unter Kontrolle. Mehr als 2800 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, dennoch wurden mehrere Häuser zerstört und rund 2000 geräumt.

Zwei Feuerwehrmänner kamen ums Leben. Einsatzchef Mike Dietrich sagte, man mache zwar Fortschritte, doch nur sehr langsam – es sei sehr gefährlich. Im Los Angeles National Forest sind bereits mehr als 170 Quadratkilometer Land verbrannt. In den waldnahen Kommunen nordöstlich der Millionenstadt verloren 18 Hausbesitzer ihr Hab und Gut, teilten die Behörden mit. Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger war gestern in der Katastrophenregion. Er ließ für alle betroffenen Regionen den Notstand ausrufen, damit rasch Hilfe und Geld mobilisiert werden können. Die Flammen bedrohen auch ein historisches Observatorium sowie Mobilfunk- und Fernseh-Masten. Nach einer mehrtägigen Hitzewelle gingen die Temperaturen leicht zurück. Derzeit gibt es keine Wüstenwinde, die normalerweise die Feuersbrünste in Kalifornien zusätzlich antreiben.