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Merkel nach Verlusten weiter für Schwarz-Gelb

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Merkel nach Verlusten weiter für Schwarz-Gelb

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Nach den teils dramatischen Verlusten für die deutschen Christdemokraten bei den Landtagswahlen in Thüringen, dem Saarland und Sachsen ist Kanzlerin Angela Merkel in die Offensive gegangen. Nachdem Parteifreunde mehr Einsatz gefordert hatten, gab es nun eine klare Koalitionsaussage für die Bundestagswahl.

“Wir haben alle Möglichkeiten die Bundestagswahl zu gewinnen und dann auch als die große Volkspartei der Mitte die Regierung zu stellen, in einer Koalition mit den Freien Demokraten”, so Merkel. Das will die SPD verhindern – und so weiter mitregieren. Für sie gab es zwar keine Traumergebnisse, aber auch kaum Verluste: “Das ist ein guter Wahlsonntag, ein guter Wahlabend für die SPD. Dramatische Verluste für die CDU”, sagte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. In Sachsen hat nun ein Bündnis von CDU und FDP eine Mehrheit. Der dortige SPD-Chef trat zurück. In Thüringen und im Saarland könnte die SPD künftig mit Hilfe der Linken regieren. Die zog im Saarland, der Heimat von Linken-Co-Chef Oskar Lafontaine, erstmals in den Landtag ein. Es sei nun an der SPD, eine Regierung zu bilden, so Lafontaine. Er freue sich, dass Die Linke ihr diese Möglichkeit eröffne und er hoffe, dass die SPD das Beste daraus mache. Fünf Parteien machen das Spiel schwerer als vier, auch bei der Bundestagswahl: Vier Wochen zuvor haben beide Koalitionsparteien einen Denkzettel bekommen. Gewinner sind Grüne, Liberale und natürlich die Linke.