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Waldbrände breiten sich weiter aus

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Waldbrände breiten sich weiter aus

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Die Lage in den südkalifornischen Brandgebieten spitzt sich weiter zu. Gegen das seit Tagen tobende Feuer im Los Angeles Nation Forest, nordöstlich von Los Angeles, kämpfen mittlerweile 3000 Feuerwehrleute an. Trotz des massiven Löscheinsatzes ist die bereits verkohlte Fläche auf jetzt 425 Quadratkilometer angewachsen. In den waldnahen Kommunen am Stadtrand der Millionenstadt verloren 21 Hausbesitzer ihr Hab und Gut. Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger ließ in vier Bezirken den Notstand ausrufen. Er forderte die Anwohner auf, Ev akuierungsaufrufen zu folgen.

Es gebe viele, die meinten, ihre Häuser schützen zu müssen, aber sie würden häufig teuer dafür bezahlen. Fünf Menschen, die entgegen den Warnungen der Polizei nicht ihre Häuser geräumt hatten, wurden vom Flammenmeer eingeschlossen. Sie riefen die Feuerwehr zur Hilfe, doch eine Rettung mit dem Hubschrauber war wegen der rasch näher rückenden Flammen zu gefährlich. Ihr Schicksal war zunächst ungewiss. Zwei Feuerwehrleute waren am Sonntag ums Leben gekommen. Weiterhin sind tausende Häuser von den Flammen bedroht. Den Löschtruppen machen auch die anhaltende Hitze und der Wind zu schaffen, der die Flammen weiter vorantreibt. Über Teilen von Los Angeles hängen seit Tagen dicke Rauchwolken. In einigen Tälern nahe der brennenden Hügelkette wurden gesundheitsschädliche Rauchwerte gemessen.