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Indiebands rocken Reading

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Indiebands rocken Reading

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Auch im vierten Jahrzehnt seiner Existenz hat das Musikfestival von Reading auch in diesem Jahr wieder Zehntausende Pop- und Rockmusikliebhaber angezogen.

Rund 60 Kilometer westlich von London begeisterten vor allem Indierockbands die Besucher. Beth Ditto heizte erneut dem Publikum zusammen mit ihrer Band “Gossip” ein, wie auch schon vor zwei Jahren. Den “Kings of Leon” gefällt es nicht erst seit ihrer Prämierung bei den Brit Awards im Februar diesen Jahres gut auf der Insel. Sie konnten sicher sein, nicht Opfer des berühmt-berüchtigten “bottling off” zu werden, bei dem in Reading Bands gelegentlich mit Plastikflaschen beworfen werden, um sie zum Aufhören zu bewegen. Nach 11 Jahren haben sich Faith No More reformiert und in ganz Europa bei ihrer Sommer-Tour für Furore gesorgt, so auch in Reading mit ihren Hits aus den 90er Jahren, wie etwa “Epic”. “Florence and the Machine” spielten auch in diesem Jahr auf dem Festival auf, noch bis im November sind sie auf ausgedehnter Europa-Tour. Die Arctic Monkeys hatten leichtes Spiel, sie sind im Moment in Großbritannien angesagt wie selten zuvor, ihr frisch veröffentlichtes Album “Humbug” hat in nur einer Woche die britischen Charts gestürmt. Radiohead gehören schon zum alten Eisen, doch generationenübergreifend wurde in Reading vor der Hauptbühne zu dem Klassiker “Creep” mitgesungen. Und sie waren in diesem Festiavlsommer fast überall zwischen Sziget und Reading zu finden: Bloc Party. Ihrem Namen machten sie unweigerlich keine Ehre, sind sie doch benannt nach den Nachbarschaftsfesten in den USA. In Reading waren dann doch ein paar mehr Leute gekommen.