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Proteste nach Nadel-Angriffen in Xinjiang

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Proteste nach Nadel-Angriffen in Xinjiang

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In der chinesischen Unruheregion Xinjiang ist es zu neuen Protesten gekommen. Tausende Menschen forderten in der Provinzhauptstadt Urumqi einen besseren Schutz durch Sicherheitskräfte. Anlass ist eine rätselhafte Angriffsserie mit Injektionsnadeln. Medien berichten von rund 400 Fällen. Bisher wurde laut den Behörden aber niemand vergiftet oder infiziert.

In der Region im chinesischen Nordwesten leben hauptsächlich muslimische Uiguren. Die Volksrepublik hatte sich das Gebiet vor 60 Jahren einverleibt. Noch immer fürchtet Peking separatistische Strömungen. Erst im Juli waren bei tagelangen Angriffen von Uiguren auf Han-Chinesen und folgenden Racheakten 200 Menschen getötet worden. Wer hinter den neuen Angriffen steckt, ist unklar.