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Brown verteidigt Engagement in Afghanistan

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Brown verteidigt Engagement in Afghanistan

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Angesichts steigender Gefallenenzahlen und Kritik aus den eigenen Reihen hat der britische Premierminister Gordon Brown am Freitag das Engagement in Afghanistan verteidigt. Dreiviertel aller gegen Großbritannien gerichteten Terroranschläge würden im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet geplant.

“Ich will daran erinnern, dass wir im Rahmen einer internationalen Strategie in Afghanistan sind. Wir übernehmen unseren Teil, andere müssen ihren Anteil übernehmen. Die 42 Staaten, die an dem Einsatz beteiligt sind, müssen sich fragen, ob sie genug tun, denn der Terror kennt keine Grenzen”, mahnte Brown. Erst am Donnerstag fielen zwei weitere britische Soldaten in Afghanistan. Die britischen Streitkräfte zahlen nach den USA den höchsten Blutzoll in Afghanistan. Am Donnerstag hatte auch der Verbindungsmann des Verteidigungsministeriums im Unterhaus, Eric Joyce, sein Amt niedergelegt. Er glaube nicht, dass die britische Öffentlichkeit noch länger finde, dass eine britische Präsenz in Afghanistan erforderlich sei, um Terroranschläge in Großbritannien zu verhindern. Joyce forderte einen Zeitplan für einen Abzug aus Afghanistan.