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Rumänien feiert Enescu

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Rumänien feiert Enescu

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In Bukarest findet zur Zeit das 19.George Enescu-Musikfestival statt.

Wie in jedem Jahr wird dabei die Arbeit des rumänischen Ausnahmemusikers gewürdigt. Eröffnet wurde das Festival im Bukarester Athenäum mit der Oper “Oedipus”, die Enescu im Laufe der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verfasste. George Enescu wirkte Zeit seines Lebens als Komponist, Violonist und Dirigent. Er lehrte jedoch auch in Rumänien, Frankreich, Italien und in den USA. Einem breiten Publikum ist Enescu vor allem durch seine von der rumänischen Volksmusik inspirierten Stücke bekannt. Sein Geburtsort nahe der Stadt Botosani trägt heute seinen Namen. Seit 1958 gibt es das Festival, das in der Regel alle zwei Jahre stattfindet. Es ist das größte seiner Art in Osteuropa. “Wir tun was wir können, um den Geist Enescus den Musikliebhabern näher zu bringen”, erklärt der rumänische Pianist Sorin Petrescu. “Oder um es mit seinen Worten auszudrücken: ohne Kenntnis und Liebe für unsere eigene Musik, werden wir zur musikalischen Kolonie.” Das Enescu-Festival besteht aus einem regulären Programm, aber auch aus einem Wettbewerb in drei verschiedenen Sparten: Komposition, Klavier und Violine.