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G-20 einigen sich auf Boni-Kompromiss

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G-20 einigen sich auf Boni-Kompromiss

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Die Finanzminister der G-20-Staaten haben sich in London geeinigt, ihre Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur aufrecht zu erhalten.

Besonders Großbritanniens Premier Gordon Brown hatte angemerkt, es sei zu früh, die Hilfen zu beenden, bevor sich eine stabile Erholung der Märkte abzeichne. Auch eine Obergrenze für Bonuszahlungen soll es nach der Kritik aus Großbritannien und den USA demnach für Banker vorerst nicht geben. Der britische Finanzminister Alistair Darling: “Wir brauchen erstens eine größere Transparenz was die Bonuszahlungen angeht. Zweitens, benötigen wir dringend einen globalen Standard dafür, die Zahlung variabler Gehaltsanteile bei schlecht laufenden Geschäften zeitlich verschieben zu können. Wir müssen sicherstellen, das das Bonussystem sich an langfristigem Wachstum und finanzieller Stabilität orientiert.” Länder wie Deutschland, Frankreich und Japan, die massive Konjunkturhilfen beschlossen hatten, verzeichnen bereits wieder ein leichtes Wachstum,- aus diesem Grund hatte sich der deutsche finanzminister Peer Steinbrück dafür starkgemacht über Ausstiegs-Strategien zu diskutieren. Die Vorschläge in London sollen beim G20-Gipfel im amerikanischen Pittsburgh Ende September in feste Form gegossen werden.