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Schiffsunglück am Ohrid-See

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Schiffsunglück am Ohrid-See

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Beim Untergang eines Ausflugsschiffes sind auf dem Ohrid-See am Samstag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Das kleine Schiff zerbrach etwa 300 Meter vor der Küste in zwei Teile und versank in nur einer Minute. An Bord sollen sich 73 Ausflügler befunden haben, in der Mehrheit bulgarische Touristen. Das Schiff war für 43 Passagiere zugelassen. Das einem mazedonischen Reeder gehörende Boot wurde 1924 in einer Werft in Regensburg gebaut und soll vor wenigen Monaten technisch überprüft worden sein.

Die Opfer sind ältere Touristen aus zwei Kleinstädten östlich von Sofia. Bulgariens Ministerpräsident schickte das Regierungsflugzeug nach Ohrid, um die Überlebenden in die Heimat zu bringen. Für den Sonntag wurde Staatstrauer angeordnet.