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15 Tote bei Schiffsunglück in Mazedonien

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15 Tote bei Schiffsunglück in Mazedonien

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Für mindestens 15 bulgarische Touristen endete eine Bootsfahrt auf dem Ohrid-See in Mazedonien tödlich. Nur 300 Meter vor der Küste zerbrach das Ausflugsschiff in zwei Teile und versank innerhalb von Minuten. Unglücksursache war möglicherweise die Überlastung des Schiffes. Statt der zugelassenen 43 befanden sich mehr als 70 Passagiere an Bord. “Wir saßen mit Freunden am Ufer, als wir Hilferufe hörten”, berichtet ein Augenzeuge. “Wir sahen das sinkende Schiff. Nach zwei oder drei Minuten war alles vorbei.” Mazedoniens Präsident Georgi Iwanow und Regierungschef Nikola Gruewski besuchten die Verletzten in einem Krankenhaus. Das in den zwanziger Jahren in Regensburg gebaute Schiff soll vor kurzem technisch überprüft worden sein. Der Ohrid-See ist einer der größten auf dem Balkan und einer der ältesten der Erde. Der größere Teil gehört zu Mazedonien, der kleinere zu Albanien.