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Fährunglück fordert mindestens 9 Todesopfer

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Fährunglück fordert mindestens 9 Todesopfer

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Vor den Phillipinen ist eine Fähre mit rund 1000 Menschen an Bord in Seenot geraten und gesunken.

Über 930 Passagiere konnten jedoch innerhalb weniger Stunden durch herbeieilende andere Schiffe gerettet werden. Während die Küstenwache bisher von 9 Ertrunkenen berichtet,- gelten weitere 63 Menschen als vermisst. Ein Passagier: “Die Besatzung war plötzlich komplett verschwunden. Wir hatten uns alle am Heck des Schiffes gesammelt – ungefähr 100 Mann.” Eine weitere Überlebende: “Ich sah einen Mann, der einem Kind helfen wollte, als er sich den Kopf stieß,- hinfiel und das Kind losließ. Das Kind weinte und weinte. Der Mann ertrank,- er bekam keine Luft mehr. Die Rettungsmanschaft konnte ihn nur noch tot bergen.” Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden vor der Insel Mindanao im Süden der Phillipinen,- rund 15 Kilometer vor der Küste. Warum die Fähre in Seenot geriet, ist bislang unklar, da das Wetter zum Zeitpunkt des Unglücks als gut galt. Da Augenzeugen von einem Loch im Rumpf berichteten, nahm die Polizei Ermittlungen auf. Die Philippinen bestehen aus mehr als 7000 Inseln, daher stellen Fähren eines der Hauptverkehrsmittel dar.