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Schuldsprüche für Flüssigkeiten-Attentäter

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Schuldsprüche für Flüssigkeiten-Attentäter

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Im Fall um die geplanten Flugzeuganschläge mit Flüssigkeiten sind in Großbritannien drei Männer schuldig gesprochen worden. Das Gericht befand, sie hätten diese Anschläge in Flugzeugen verüben und damit Tausende Menschen töten wollen.

In einem ersten Prozess war ihnen und den Mitangeklagten diese Absicht nicht nachgewiesen worden. Die Männer blieben dabei, sie hätten nur kleinere Explosionen zum Beispiel in Flughäfen geplant, um Aufmerksamkeit zu erregen. Anschläge auf Flugzeuge hätten sie nie geplant. Damals wurden sie nur wegen Verabredung zum Mord und anderer Vorwürfe verurteilt. Wie hoch die Strafe diesmal ist, wird erst noch verkündet. Vier weitere Angeklagte wurden von dem jetzigen schwereren Vorwurf freigesprochen. In einem Fall konnten sich die Geschworenen nicht einigen. Im August 2006 wurden die Männer nach einer aufwendigen Überwachung gefasst. Sie hatten geplant, mit flüssigen Sprengsätzen in Getränkeflaschen an Bord mehrerer Flugzeuge zu gelangen. Ihr Ziel waren größere Maschinen auf dem Flug von Großbritannien in die USA. Hier wollten sie die Flaschen zünden, wenn die Flugzeuge über dem Atlantik in der Luft gewesen wären. Ihre Entdeckung führte zu den heute üblichen Einschränkungen für Handgepäck in Flugzeugen. Flüssigkeiten dürfen seitdem nicht mehr mit durch die Sicherheitskontrolle genommen werden. Kleinere Ausnahmen gelten nur zum Beispiel für Kosmetik und Medikamente.